M4C stürmen mit 9:6 Kraftakt gegen Erzrivalen Ice Ätsch auf Rang 3

iä 201512125 Punkte aus den drei Spielen gegen die ersten drei Teams der Tabelle können die M4Cracks in der Rückrunde bisher auf ihr Konto buchen.

Das Spiel gegen Ice Ätsch Traun war ein klassisches 4-Punkte-Spiel. Beide Teams rittern um den dritten Platz im Grunddurchgang der den Fixplatz im Halbfinale bedeuten würde. Ice Ätsch ging mit einem Punkt mehr als leichter Favorit in die Partie. Die Cracks waren aber immer noch vollgepumpt mit Motivation nach dem Sieg gegen die Tabellenführer aus Gramastetten am Montag.

Wie immer bei Samstagspartien in Traun mussten die Teams mit reduzierten Kadern auflaufen. Immerhin 2 Linien brachten beide dann doch zusammen. Die Partie begann flott und schon nach 2 Minuten zappelte der Puck erstmals wunschgemäß in den Trauner Maschen. Alex Zeman, der diese Saison von den Traunern ins Mühlviertel wechselte, bestätigte seine tolle Form mit einem sehenswerten Treffer gegen den Ex-Club. Die Trauner ließen sich aber vorerst nicht einschüchtern und erwiderten dies mit flotten Angriffen. Die Cracks standen in dieser Phase oft zu weit weg vom Gegner und rasch konnte Ice Ätsch gar 4 Tore scoren. 1:4 war auch der Stand nach dem 1.Drittel.

Die Cracks besannen sich nun wieder vermehrt auf ihre Tugenden, engere Deckung, offensiveres Angriffsspiel und mehr Eiszeit im Offensivdrittel brachte die Mühlviertler wieder mehr ins Spiel. Ligatopscorer Kreisel Philipp zauberte nun wieder mit seinen Sturmpartnern, den Abschluss der oft wunderbaren Kombinationen erledigte er in dieser Phase dann aber meist selbst und in Minute 38 trat er zum 4:4 Ausgleich, was auch den Endstand des zweiten Drittels bedeutete.

Im Schlussdrittel erhöhten die Trauner noch einmal auf 5:4, doch im Gegenzug schafften die M4Cracks wieder den Ausgleich durch Alex Zeman und 3 Minuten später erhöhte Kreisel sogar auf 6:5. Dieser Treffer wirkte wie ein Todesstoß für Ice Ätsch. Einige Ätschler, insbesondere Lukas Hödl schalteten nun das Eishockey-Hirn aus und konzentrierten sich anstatt aufs Hockey auf völlig unnötige dirty hits. Hödl kassierte dafür gesamt vom an sich recht soliden Schiriduo milde 4 Strafminuten und darf zumindest  in der nächsten Runde während seiner Sperre darüber nachdenken. Die Cracks fokusierten sich dagegen aber voll aufs Hockey und zündeten wie auch in den letzten Runden wieder ihren Schlussturbo. Dabei legten sie noch 3 Tore nach, Kreisel traf gesamt sogar sieben mal. Der Anschlusstreffer von Hopfer war nur mehr Ergebniskosmetik. Am Ende siegten die Cracks wohl doch verdient mit 9:6.

Spielbericht THL

Nun stehen die Cracks mit 11 Punkte auf Zwichenrang 3 der Tabelle , einen Punkt vor den Traunern und 2 Punkte hinter den zweitplatzierten Riverrats, die aber ein Spiel mehr absolviert haben. In den kommenden 3 Runden haben die Cracks es nun selbst in der Hand. Mit 5 Punkten wäre man sicher durch, sollte Ice Ätsch aber noch patzen – zB gegen die Rangers – gings auch mit entsprechend weniger. Im letzten Spiel des Jahres geht es am 21.12. gegen den wieder erstarkten Angstgegner Lawine.